Raritäten & Neuimporte im Fokus 152

Raritäten & Neuimporte im Fokus 152

Lerne neue Arten kennen oder entdecke alte Arten neu: In der Aquaristik gibt es immer wieder Tierarten zu erkunden. Viele sind wunderschön, unbekannt und nur selten im Handel zu finden. Mit Unterstützung der Zierfischgroßhändler aus der Fachgruppe des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) stellen wir dir jede Woche vier Arten vor. Darunter findest du auch viele Nachzuchten und ihre verschiedene Zuchtformen.

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oben links: Leporinus affinis

Dies ist ein weiterer, sehr attraktiver Großsammler aus Indonesien, der aktuell aus Indonesien als Nachzucht angeboten wird. Dieser Leporinus erreicht ca. 25 cm Gesamtlänge und bleibt damit etwas kleiner als der bis zu 30 cm lange, sonst sehr ähnlich L. fasciatus.

Die Art benötigt unbedingt viel pflanzliche Beikost, eine Bepflanzung des Aquariums ist nahezu unmöglich. Darum pflegt man solche gebänderten Leporinus am besten in sehr großen Aquarien gemeinsam mit anderen Großsalmlern, Buntbarschen und Welsen.

oben rechts: Nanochromis parilus

Nanochromis parilus ist ein Zwergbuntbarsch der Kongoregion. Gewöhnlich bieten wir diesen schönen Fisch als Wildfang an. Jetzt haben wir aber einen Züchter gefunden, der uns mit extrem prachtvollen, gesunden und voll ausgewachsenen Exemplaren beliefert.

Es ist ziemlich interessant, dass unter den Nachzuchten zwei Färbungstypen auftreten. Manche Männchen haben eine rote Zeichnung in der unteren Schwanzflossenhälfte, andere nicht. Früher dachte man, dies sei ein Merkmal, um N. parilus von der verwandten Art N. nudiceps zu unterscheiden. Heute wissen wir, dass N. nudiceps insgesamt anders aussieht.

unten links: Pachypanchax playfairii

Wer gerne mal in älteren Aquarienbüchern blättert, stößt bis in die 1970er Jahre regelmäßig auf diesen Killi: den Tüpfelhechtling, Pachypanchax playfairii. Danach wurde es still um das Tier, das übrigens der einzige echte Süßwasserfisch der Seychellen ist.

Schade, denn der hübsche Fisch gehört eindeutig zu den robusteren Killifischen und kann durchaus auch in Gesellschaftsaquarien mit nicht zu kleinen Beifischen gepflegt werden. Die Maximallänge des Tüpfelhechtlings beträgt laut Literatur 10 cm, diese Exemplare sind etwa halb so groß und voll ausgefärbt. Die Weibchen erkennt man leicht an dem dunklen Fleck in der Rückenflosse. Bei paarungswilligen Tieren sträuben sich die Rückenschuppen, ein einmaliges Phänomen im Reich der Fische.

unten rechts: Poecilia (Limia) perugiae

Die Dominikanische Republik ist das Urlaubsziel von Millionen strandhungriger Touristen. Aber es gibt dort auch wunderschöne Fische! Eine der hübschesten Arten ist Poecilia perugiae. Aquarium Glaser diesen wunderschönen Lebendgebärenden Zahnkarpfen regelmäßig in kleinen Stückzahlen als deutsche Nachzucht im Stock.

Quelle: Aquarium Glaser

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