
Das Tierschutzgesetz ist geändert worden und ab dem 13. Juli 2013 in Kraft getreten. Die Änderungen beziehen sich zum größten Teil auf das Versuchstierwesen. Auch § 11 ist um Bestimmungen in Bezug auf das Versuchstierwesen ergänzt worden. Allerdings wurden für das Verfahren zur Erteilung der Erlaubnis zum gewerbsmäßigen Handel mit Wirbeltieren auch Änderungen in das Gesetz geschrieben, bzw. wurden die konkreten Bestimmungen in § 11, z.B. die zum Sachkundenachweis, durch Verordnungsermächtigungen ersetzt.
Informationspflicht für Zoofachhändler
Der Zoofachhandel ist ab dem 1. August 2014 verpflichtet, Kunden, denen er erstmalig ein Tier einer bestimmten Art verkauft, eine schriftliche Information über die tierschutzgerechte Haltung mitzugeben.
Sachkundenachweis für Tierbörsen
Bis zum Erlass und Inkrafttreten der entsprechenden Verordnungen bleiben die Bestimmungen des bisherigen § 11 mit einer Ausnahme gültig. Die Ausnahme bezieht sich auf Börsen, für die ab dem 1. August 2014 ebenfalls eine verantwortliche Person mit Sachkundenachweis Voraussetzung für Erlaubniserteilung ist (siehe § 21). Insbesondere die Durchführung von kommerziellen Tierbörsen dürfte damit erschwert werden.
Zum Download: Änderungen im Tierschutzgesetz
Link zur hilfreichen Kommentierung des Gesetzes: ZZF
Text: ZZF
Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

























