Anmerkung:

Mehr Arbeitsaufwand erfordert die Verwendung eines schwimmenden Wollmops. In einem 60 Liter Becken mit einer kleinen Gruppe Chromaphyosemion werden nach einigen Tagen guter Fütterung zwei bis drei Wollmöpse eingebracht. Sie sollten nach Möglichkeit in einer etwas geschützten Ecke, aber weit voneinander entfernt, zwischen den Pflanzen des Aquariums platziert werden. Die Fadenlänge des Wollmopps beträgt etwa 15 cm bis 20 cm. Er wird an einem Korken befestigt. Nach zwei bis drei Tagen lassen sich etwa 50 Eier und nach weiteren zwei bis drei Tagen noch einmal ca. 40 Eier entnehmen. Sie lege ich nun auf “tabackfeuchten” Torf. Ca. ein Drittel der Eier verpilzen nach den ersten 2-3 Tagen. Auch Antipilzmittel im Torf ergeben keine Besserung. Die verpilzten Eier müssen entfernt werden. Der Torf wird nach etwa 14 bis 17 Tagen aufgegossen und wenige Stunden später sind die meisten Larven geschlüpft. Die Eier können statt im Torf auch in Wasser gelagert werden. Vorteile: Die klebrigen Eier kann man besser vom Finger lösen und die verpilzten Eier werden von einer Schnecke vernichtet. Es gib auch die Möglichkeit den Fasertorf trocken zu legen. Spätesten nach zwei Wochen wird der Fasertorf aus dem Aquarium entfernt, ausgedrückt und kurz angetrocknet. Danach kommt er in eine verschlossene Plastiktüte. Nach etwa zwei bis drei Wochen wird der Ansatz aufgegossen. Zusammenfassung: Ich habe jahrelang bei allen Chromaphyosemion-Arten mit der erst beschriebenen Zuchtmethode mit sehr gutem Erfolg gearbeitet. Das Absuchen der Eier aus dem Wollmop ist mir zu zeitaufwendig. Zudem bin ich der Meinung, dass Fasertorf als Ablaichmaterial gerade bei Wildfängen durch die bessere Absenkung des pH – Wertes vorteilhafter ist.

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