Nun habe ich teures Lehrgeld bezahlt. Zwei der Garnelen (weibchen)sind vorgestern spontan umgekippt. Vermutlich haben sich hier einige Ursachen akkumuliert: -Leitungswasser (ich erwähnte ja schon dass das bescheiden ist und ich hab ja bisher immer noch verschnitten) -Zu viel Gefummel im AQ – Zu viel Differenzen beim Wechselwasser – Filter (Dennerle Nanofilter) dicht – zu viel Futter (dabei warens nur zwei krümel, ich dachte den Rest machen die SChnecken) Der Phosphatwert war viel zu hoch. Manmanman, da hab ich mich ganz schön vertan wie SEHR empfindlich die Biester sind :/ Aber war ja meine Schuld, von nichts kommt nichts (auch kein Sterben) und so wurde fleißig Schadensbegrenzung (großer WW, Filter saubermachen und auf volle Pulle stellen damits gut Durchströmung gibt) Und OPtimierungsforschung betrieben. Gestern kamen die beiden bestellten Ausgaben der Breeders and Keepers an. Zusammen mit den aus Internet und Gesprächen gesammelten Daten ergab sich folgendes Bild : ERFOLGREICH werden Bees bei folgenden Werten gehalten UND vermehrt: GH1-6 KH0-1 PH 5,5-7,2 LW 20-600 Temp.19-26°C HIer gibt es eine Varianz bei gewissen Wassserwerten z.b. PH und Leitwert, so dass ich hier davonausgehe dass diese Werte, soweit im Rahmen, keine allzu große Bedeutung haben.KH und GH scheinen mir hier schon sensibler. Wasserwechsel: Hier gibt es verschiedene Angaben: Etwa 65% WEchseln einmal wöchentlich, aber auch hier schwanken die Angaben zwischen 10 und 30% pro AQ. Der Rest wechselt zweiwöchentlich oder sogar nach Gefühl, hier zwischen 10 und 40%. Gewechselt wird überwiegend mit Osmosewasser, welches mit einem Mineralsalz aufgehärtet wird.Etwa 25% der Leute fügen noch andere Zusätze hinzu wie Bakterien oder Huminstoffe. Dieses scheinen mir aber eher “Luxus”Gadgets zu sein, die nicht zwingend notwendig sind. Bodengrund: Hier hält sich das Verhältnis aktiver Bodengrund zu neutraler Bodengrund etwa 60 zu 40 Prozent. Beides scheint gut zu funktionieren.Ich glaube dass der Aktive Soil wenn er auch gut sein mag, sehr beworben und somit auch mehr gekauft wird. Filterung: Hier gibt es nahezu alle Möglichkeiten. Einigkeit herscht lediglich darüber, dass eine gute Filterung wichtig ist. Verwendet werden: Kombi aus Schwammfilter, Bodenfilter und HMF, Luftheber(groß),Kombi aus Bodenfilter und Außenfilter, Außenfilter, Kombi aus Außenfilter Bodenfilter und SChwammfilter, Nano innenfilter, Rucksackfilter. etwa 40 Prozent schwören auf den Luftheber, 20% auf kleine Nanoinnenfilter , der Rest verteilt sich gleichmäßig über die genannten Kategorien. Fazit: Die Daten zeigen mir: 1. DAss die Bees zwar einen RAhmen innerhalb der tolerierten WAsserwerte haben, dieser jedoch weiter ist als gedacht. 2. Es gibt noch keine ultimative Pflegemethode, es wird deutlich dass hier noch viel probiert wird. 3. Das wichtigste scheinen konstante Werte und langsame Veränderungen zu sein (gleiche Werte beim WW, gleichmäßiger WW), ansonsten gilt zu schauen was bei einem selbst am besten Läuft, viele Wege führen nach Rom. spannend.Es gibt viele Mythen über die Haltung mit viel pro und Kontra -also ist da noch nix genaueres bekannt. Ich habe mir jetzt eine eigene Osmoseanlage bestellt,das Salz ist da. Wenn die Anlage ankommt, werde ich schauen, wie ich unser Wasser so aufbereiten kann, dass ich konstante Werte habe, die ich auch gewährleisten kann, es wird ein fester WW Termin mit einer festgelegten Literanzahl eingeführt(natürlich wird beobachtet und im Notfall eingegriffen)und dabei bleibe ich dann, fertig:).Bis dahin werde ich die jetzigen Werte so lassen und den Tieren Ruhe gönnen. Den übrigen Bees geht es gut. Heute morgen habe ich drei Häute gefunden, die Tiere sind aktiv, buddeln und fressen wie sich das gehört. Toitoi –

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