Autor: Birthe Jabs

Birthe Jabs
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Aquarium

Sommerhitze im Aquarium – Tipps zur Kühlung

Ein wahnsinniger Sommer hat uns fest im Griff, die Temperaturen sind konstant hoch – was tut das mit unseren Aquarien und was können wir machen, um den Fischen zu helfen? Du bist unterwegs? Höre dir unseren Podcast zum Thema an oder schaue unsere aktuelle Episode im my-fish TV. Die Temperatur – Was du wissen solltest Die Temperatur an sich ist für die meisten Fische kein Problem. Viele unserer Pfleglinge kommen aus den Tropen und sind durchaus hohe Temperaturen gewöhnt. Das eigentlich Kritische ist der Sauerstoffgehalt, der ist nämlich direkt abhängig von der Temperatur. Er fällt, je höher die Temperatur ist, und das kann im meist dicht besetzten und viel kleineren Biokreislauf Aquarium zu Problemen führen. Bei 23° C sind zum Beispiel ca. 8,6 mg Sauerstoff pro Liter Wasser gelöst. Bei 28° sind es schon nur noch 7,8 mg, und geht die Temperatur gar über die 30° sind es nur noch 7,5 mg. Maßnahmen zur Senkung der Temperatur Achte bei diesen Temperaturen also besonders auf die Atmung deiner Fische. Haben sie Atemnot, bewegen sich die Kiemendeckel panisch schnell, besteht dringend Handlungsbedarf.

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Aquarium

Mythos: Passen sich Fische der Beckengröße an?

Diese Frage und auch gemischte Antworten kommen immer wieder in Foren, auf Vereinsabenden und im Zoogeschäft auf. Die kurze Antwort ist – Nein. Warum es tatsächlich doch manchmal passiert, aber das alles andere als gut ist, erklären wir hier. Es gibt zwei Hauptfaktoren, die auf das Wachstum (und die Gesundheit!) der Fische in unserem Aquarium einwirken. Die Wasserqualität Das Futter Die Beckengröße gehört nicht dazu, beziehungsweise nur indirekt Für ein gutes Wachstum brauchen Fische einerseits alle essenziellen Nährstoffe in ausreichender Menge, andererseits müssen sie die Abfälle, die beim Stoffwechsel anfallen, aber auch abgeben können müssen. Nun sind die Voraussetzungen in Luft und Wasser komplett unterschiedlich. Das Luftvolumen der Erde ist gewaltig, und die meisten Ausscheidungen von den Landlebewesen landen auf der Erde und werden dort abgebaut. Sie beeinflussen die Lebewesen nicht. Das Medium, in dem sie (und wir) leben – die Luft – bleibt von diesen Abbauvorgängen weitestgehend unberührt. Im Wasser lösen Abbaustoffe sich in dem Medium, in dem die Tiere leben. Sie haben damit direkten Einfluss auf die Fische. Und genau das ist der wirklich begrenzende Faktor beim Wachstum

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Verbreitungskarte online – Woher kommt mein Fisch?

Heute geht ein geballtes Stück spannender Info auf my-fish online: Die Verbreitungskarte! Kommen Welse immer aus Amerika? Wo wohnt eigentlich der Guppy ursprünglich? Warum gibt es Labyrinthfische in Afrika? Und was hat das ganze mit der Verschiebung der Kontinente zu tun? All das beantwortet euch ab jetzt unsere Verbreitungskarte! Hier kannst du herausfinden, welche Bewohner deines Aquariums sich auch in der Natur zufällig hätten treffen können – oder du suchst dir mit Hilfe der Karte gezielt Gattungen aus, die aus dem gleichen Gebiet kommen. Probier sie gleich aus: Zur Verbreitungskarte im Fischratgeber Hier bekommst du eine Übersicht darüber, welche Fischgattungen wo auf der Welt vorkommen, im Artikel wird erklärt warum das so ist und wie die Verbreitung der Fische unsere Erdgeschichte erklärt.

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Zebragarnelen im australischen Regenwald

Niclas Blessin erlebte eine große Überraschung, als ihm in den Atherton Tablelands des nördlichen Queensland in Australien Garnelen begegneten, die wie Black Bees aussahen. Der deutsche Inhaber von „Aquarium World Cairns“ merkte, dass er es mit einem sehr interessierten Aquarianer zu tun hat, und lud ihn ein, ihn an den Fangplatz seiner schönen Black Bees zu begleiten. Von diesem Erlebnis berichtet Niclas Blessin im Aquaristik Fachmagazin 235. Einen kleinen Auszug gibt es hier:   Das Habitat bestand aus einem wunderschönen Bach, der durch die vielen Wasserfälle einen äußerst hohen Sauerstoffgehalt aufwies. Das Wasser hatte lediglich eine elektrische Leitfähigkeit von 34 µS/cm und der Bachboden war bedeckt mit Blättern, von denen sich die unzähligen Garnelen ernährten. Darüber hinaus geben die Blätter Huminstoffe ab, die das Wasser bersteinfarben machen und den pH-Wert auf 4,8 senken. Die hohe Populationsdichte der Tiere lässt sich durch das Fehlen von Fressfeinden erklären, denn in Bachabschnitten mit Räubern wie Scherengarnelen oder Regenbogenfischen, fand ich nicht eine einzige Dschungel-Black-Bee. Das war bei dieser auffälligen Färbung auch nicht verwunderlich. Dennoch wäre denkbar, dass die Färbung aus evolutionsbiologischen Gesichtspunkten eine

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Ernährung von Wirbellosen

Harro Hieronimus geht in seinem Artikel aus der caridina 2/2014 darauf ein, wie wir unsere Garnelen und Krebse gesund ernähren. Einen Einblick dürfen wir hier veröffentlichen:   Bei Krebsen scheint es einfach zu sein: Sie fressen schlichtweg alles, was sie bewältigen können. Angefangen von Algen über Blätter bis hin zu Aas ist ihnen alles willkommen. Im Gegensatz zu Garnelen haben sie größere Ruhepausen und sind nur zeitweise mit der Nahrungssuche und -aufnahme beschäftigt. Anders ist es da mit Garnelen. Wer sie im Aquarium auch nur kurz beobachtet, wird feststellen, dass sie eigentlich dauernd mit der Nahrungssuche und -aufnahme beschäftigt sind. In der Natur haben es Garnelen oft schwer, ausreichende Nahrungsmengen zu finden. Das Angebot – meist Algen oder Detritus, Fachbegriff für zersetzte Pflanzen- und andere Bestandteile, die wir auch als Mulm bezeichnen – ist überschaubar, die Konkurrenz oft groß. Da Krebse in der Ernährung etwas unproblematischer sind, gibt es kaum spezielle Futter für sie. Während Krebse auch schon einmal einen festeren Brocken zerteilen können, liegt dies den meisten Garnelen nicht. Ihr Futter muss weich und relativ klein sein, damit sie

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Schmerlenzucht und Nachhaltigkeit in der Aquaristik

von Gerhard Ott, aus der DATZ Gerhard Ott, ein weit bekannter Spezialist für Schmerlen, erläutert in seinem Artikel, welche Schmerlen schon erfolgreich in welchem Umfang nachgezüchtet wurden und geht auf die Bedeutung von Wildfängen in der Aquaristik ein. Wirklich belastbare Daten gibt es zwar nicht, aber die vorhandenen Quellen legen nahe, dass die allermeisten Aquarienfische aus Nachzuchten stammen. Nur etwa zehn Prozent sind Wildfänge. Bei den Schmerlen liegen die Verhältnisse anders, da sie sehr schwer zu vermehren, manche sogar bisher gar nicht nachgezüchtet worden sind. Gerhard Ott beschäftigt sich mit der Frage – schadet die Naturentnahme, also der Verkauf von Wildfängen, überhaupt den natürlichen Beständen? Einige Auszüge aus dem Artikel in der DATZ 9/2013 zeigen wir hier: — Was sind überhaupt Schmerlen? Unter Schmerlen im weiteren Sinn (Cypriniformes, Cobitoidea) versteht man die mindestens 1.000 Arten aus den Familien Balitoridae, Barbuccidae, Botiidae, Castostomidae, Cobitidae, Ellopostomatidae, Gastromyzontidae, Gyrinocheilidae, Nemacheilidae, Serpenticobitidae und Vaillantellidae sowie vielleicht bald Yunnanilidae. Das sind jetzt schon über 1.000 beschriebene Arten, mit einigen hundert mehr ist zu rechnen.   Stimulation durch Simulation Klassischerweise stimuliert man tropische Fische zur Fortpflanzung

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Innenverkleidungen aus Styropor und Epoxydharz

Aus der Datz, von Andreas Spreinat Andreas Spreinat beschreibt in seinem Artikel ausführlich, wie man eine Rückwand aus Styropor und Epoxydharz baut, welche Varianten es gibt und warum man tunlichst vermeiden sollte, das Epoxydharz-Sand Gemisch direkt auf die Scheiben des Aquariums zu geben. Eine Auflistung aller Vor- und Nachteile des Rückwandbaus mit Styropor erleichtert die Entscheidung. Hier eine kleine Kostprobe des Artikels, der in der DATZ 2/2013 erschienen ist: “Selbst gebaute Aquarien-Rückwände aus Styropor gibt es mindestens seit den 1970er-Jahren. Meine Eltern und ich bauten damals einige Styropor-Rückwände für vorwiegend größere Becken und sammelten auch Langzeiterfahrungen. Im November 2004 stellte ich ein lang gestrecktes 760-Liter-Aquarium auf. Zwar befand sich das Becken nicht im Wohnraum, sondern im Keller, doch sollten die Rückwand und die beiden Seitenscheiben so „verkleidet“ werden, dass man nicht auf die hinter dem Aquarium aufragenden Stahlrohre und die Kellerwand blicken musste. Außerdem sollten Rück- und Seitenwände den einigermaßen natürlichen Eindruck einer Felswand vermitteln. Neben diesen selbst gestellten Anforderungen wollte ich mir so wenig Arbeit wie möglich machen, und die Verkleidung sollte einigermaßen schnell und preiswert fertigzustellen sein. Deshalb

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Seitenwände aus Schiefer

Aus der DATZ 3/2013, von Petra Fitz In ihrem Artikel dokumentiert Petra Fitz eine ganz besondere Form der Aquariendekoration. Aus kleinen Schiefstückchen baut Familie Bittner für ihr 120 cm Becken Seitenwände und Aufbauten, in denen geschickt die Technik versteckt wird. Aber lest selbst: — Im vergangenen Jahr zu Weihnachten schenkte sich die Familie Bittner (Niederbayern) etwas Besonderes: ein großes Aquarium als Raumteiler zwischen Wohn- und Esszimmer. Der Platz war schon beim Bau des Hauses dafür bestimmt worden. Die Bittners wollten, dass das Becken später so aussieht, als hätte man es „aus einem Granitfelsen herausgemeißelt“. Neben dieser „Höhlenoptik“ sollte mit dem Steinaufbau erreicht werden, dass die Technik (Filterein- und -auslauf, Heizer) für den Betrachter möglichst unsichtbar blieb.   Die kleinen Schieferstücke wurden zunächst mittels schwarzen Aquarien-Silikons auf der Bodenplatte verklebt. Dann ging es an die nächste Reihe: Jeweils mit einem Tropfen Silikon wurden die Schieferplättchen auf die Stücke darunter geklebt. Auf diese Weise wurde der Aufbau immer weiter hochgezogen, Schicht um Schicht. Ab und zu erfolgte eine Verklebung einzelner Schieferstücke mit der Seitenscheibe. Als die Konstruktion rund zehn Zentimeter hoch war,

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Pionierarbeit in der Türkei

Die Aquaristik lag schon in der Familie – bereits Onkel Ali hatte eines der ersten Aquaristikgeschäfte Antalyas. Nun etablieren Timur und Handan Eker die bis dahin noch relativ unbekannten Wirbellosen in der türkischen Aquaristik. Schnell hat sich ihre Zucht einen Namen gemacht. Die caridina führte ein Interview und besuchte die sehenswerte Zuchtanlage. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel in Heft 1/2014:   caridina: Eine Garnelen- und Krebszucht in der Türkei, wie seid ihr dazu gekommen? Timur: Das hat auf Initiative meiner Frau Handan angefangen. Wir waren 2008 auf der Heimtiermesse in Hannover, ich nahm am Scapingwettbewerb „The Art of the Planted Aquarium“ teil. Handan kam ganz begeistert zu mir und zeigte mir kleine Zwerggarnelen in einem der Schauaquarien. Ich war fasziniert von den Garnelen und deren Bewegungen. Bis dahin kannten wir rote Sakuras nur von Fotos und hatten keine rechte Vorstellung von deren Größe und Verhalten.   caridina: Seht ihr denn eine Entwicklung in der Krebs- und Garnelenszene? Timur: Die Aquaristik lebt gerade auf in der Türkei. Das erkennen wir an unseren Verkaufszahlen und an dem Interesse an Seminaren

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Verkaufsschlager Zuchtformen

Von Rainer Stawikowski aus der DATZ 6/2013 Wildform, Wildfang, Zuchtform – was ist am beliebtesten und wie hat sich diese Meinung geändert? Dieser Frage geht Rainer Stawikowski in einem Gespräch mit Matthias Schiemann auf den Grund, der in dem großen Zoofachhandel Burdas Tierwelt für die Süßwasserabteilung verantwortlich ist. Viele Klassiker, die es schon vor vierzig Jahren gab, sind auch heute noch gefragt, diese allerdings eher als ausgefallene Zuchtformen, nicht mehr in der Wildform. “Wildfang” scheint sich für die Mehrheit der Aquarianer zu einem Negativkriterium zu entwickeln. Aber lest selbst: — Wie ist das zu erklären? Matthias Schiemann , der früher regelmäßig „Wildfang-Raritäten“ für spezialisierte Kunden bereithielt und gern auch gezielt nach solchen „Rosinen“ in den Verkaufsbecken der Großhändler und Importeure Ausschau hielt, stellt einen deutlichen Wandel im Verhalten seiner Aquarianer-Kunden fest: „Viele zucken bei dem Wort ‚Wildfang‘ förmlich zurück, als ob solchen Tieren ein Makel anhafte.“ Viel besser verkaufen lassen sich Fische, die als Nachzuchten ausgewiesen sind. „Die Abkürzung DNZ = ‚deutsche Nachzucht‘ ist für etliche Kunden ein wichtiges Qualitätsmerkmal.“ Doch darf man hier nicht übersehen, dass das Gros von

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Wir haben Ende 2018 dieses neue Format gestartet und werden in Zukunft auf diesem Kanal alles abdecken, was dich als Aquarianer unterstützt und dir hilft, dein Aquarium besser und gesünder zu betreiben.

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Wir haben bei Zierfischgroßhändlern, Aquascapern, Züchtern und Liebhabern nachgefragt.