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Wissenschaft

Achtung: Transgene Zierfische im Umlauf

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Abteilung Gentechnik, weist auf vier nicht autorisierte Importe von gentechnisch veränderten “Zebrafischen” – Anmerkung Red.: verm. Zebrabärblinge (Danio rerio) – hin. Es handelt sich um farbige oder fluoreszierende Formen. Drei der Lieferungen kamen aus Thailand über Großbritannien in die EU, eine andere Lieferung stammt aus Polen. Eine gentechnikrechtliche Genehmigung liegt in der EU nicht vor. Diese Fische dürfen weder an- noch verkauft werden, denn das wäre sogar strafbar. Bewerte das Projekt Vollständigkeit Information Projektaufbau Projekterfolg

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Buntbarsche akzeptieren nur Fleißige

Buntbarsche zahlen „Miete“, um im Schutz einer Gruppe leben zu dürfen. Sie leisten Hilfe bei der Aufzucht von Jungen des dominanten Brutpaars oder bei der Revierverteidigung. Wie schweizer Forscher beobachteten, droht Fischen bei unterlassener Hilfe eine Strafe bis zum Rauswurf aus der Gruppe. Das sogenannte kooperative Brüten ist im Tierreich weitverbreitet. Noch ist aber weitgehend unbekannt, warum einzelne Tiere ihre eigene Fortpflanzung aufgeben, um anderen bei der Aufzucht zu helfen. „Da für die Evolution nur zählt, wieviele Gene in die nächste Generation weitergegeben werden, bedeutet dies einen grossen Nachteil für die helfenden Tiere. Deswegen muss es andere Vorteile für dieses …

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Fisch des Jahres 2014: Der Europäische Stör als Flaggschiff für Management von Flüssen

Er kann bis zu fünf Meter Länge erreichen, 100 Jahre alt werden und ist eine der faszinierendsten Tierarten Europas: der Europäische Stör. Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) hat in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) dieses lebende Fossil zum Fisch des Jahres 2014 gewählt. Am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin koordiniert Dr. Jörn Geßner das wissenschaftliche Projekt zur Wiederansiedlung dieses Giganten der Flüsse in europäischen Gewässern. Der Europäische Stör besiedelte einst in großer Zahl Flüsse und Küstengebiete in Deutschland und europaweit, gilt heute …

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Plastikmüll auch in Seen problematisch

Plastikmüll stellt nicht nur für die Weltmeere ein Problem dar, zeigen Untersuchungen von Forschern aus Bayreuth und München. Auch an den Ufern des italienischen Gardasees finden sich demnach kleine und kleinste Partikel aus Kunststoff, wie sie von Tieren aufgenommen und in der Nahrungskette angereichert werden können. Die Fluoreszenzaufnahme offenbart rot fluoreszierende Plastikpartikel im Darm eines Großen Wasserflohs (Daphnia magna). Bild: Current Biology, Imhof et al. Solche Partikel könnten den Organismus nicht nur als mechanisches Hemmnis schädigen, erklärt Christian Laforsch von der Universität Bayreuth. „Viele Inhalts- und Begleitstoffe des Kunststoffs können erwiesenermaßen Krebs auslösen, das Hormonsystem stören oder direkt toxisch wirken“, …

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Empfinden Fische Schmerzen?

Fische besitzen kein dem Menschen vergleichbares Schmerzempfinden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam aus Neurobiologen, Verhaltensökologen und Fischereiwissenschaftlern. An der wegweisenden Studie mitgewirkt hat Professor Dr. Robert Arlinghaus vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Humboldt-Universität zu Berlin. Am 13. Juli ist ein novelliertes Tierschutzgesetz in Kraft getreten. Wer darin konkrete Aussagen zum Umgang mit Fischen erwartet, wird enttäuscht. Für den Gesetzgeber war die Fischfrage längst geklärt: Fische sind leidensfähige Wirbeltiere, die vor tierquälerischen Handlungen durch den Menschen geschützt werden müssen. Wer in Deutschland Wirbeltiere grundlos tötet oder ihnen erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt, dem drohen strafrechtliche Konsequenzen …

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Goldform des grünen Neon

Ein außergewöhnlicher Fund sind diese grünen Neon, die eine unterschiedliche ausgeprägte Goldfärbung aufweisen. Insgesamt sieben Stück fanden wir im Großhandel unter ihren normal gefärbten Artgenossen. Doch was hat es mit dieser Goldfärbung auf sich? Dr. Axel Zarske berichtete im Aquaristik Fachmagazin in der Ausgabe 229 über die Ursache dieser Färbung, die hin und wieder bei Salmlern aus Südamerika auftritt (Nachzulesen auch bei uns im Blog: Link): “Die Silber- bzw. Goldfärbung vieler süd amerikanischer Fische, besonders aber verschiedener Salmlerarten ist ein bereits seit langer Zeit bekanntes Phänomen, das schon für einige Verwirrung unter den Aquarienfreunden gesorgt hat. Seit etwa Anfang der …

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Überraschend ähnlich: Visuelle Suche bei Menschen und Schützenfischen

Tierphysiologen der Universität Bayreuth haben überraschende Ähnlichkeiten von Menschen und Schützenfischen entdeckt. Deren visuelle Suchstrategien sind einander ähnlich und gleichermaßen erfolgreich, trotz großer Unterschiede im Aufbau der zugrunde liegenden Nervensysteme. Eine spezielle Nudelsorte im Supermarktregal zu finden oder den eigenen Drahtesel auf einem vollen Fahrradparkplatz zu entdecken – das sind Beispiele für eine erfolgreiche visuelle Suche, eine der hervorragendsten Leistungen des menschlichen Gehirns. Dabei sorgt ein komplexes Netzwerk aus Nervenzellen in der Hirnrinde dafür, dass eine im Ganzen unübersichtliche Szenerie Ausschnitt für Ausschnitt mit hoher Aufmerksamkeit abgetastet wird. Überraschenderweise gibt es Fische, die bei der visuellen Suche ganz ähnlich und …

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