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Jutta Bauer

Woche 14

So, ein paar neue Erkenntnisse möchte ich gern hinzufügen. Nachdem es bei einigen der Zuchtkollegen zu einem ziemlichen Fiasko mit den Grundeln gekommen ist, weil die Tiere völlig abmagerten und alle Behandlungsmaßnahmen gegen Parasiten versagten, haben wir inzwischen ein paar Daten sammeln können, die wahrscheinlich etwas Licht ins Dunkle bringen. Von den 6 Züchtern halte ich die Tiere in vollentsalztem Wasser, einer benutzt Wasseraufbereiter, 2 Brunnenwasser und der Rest Leitungswasser. Das Ergebnis: Bei den Leuten mit Leitungswasser hat noch einer eine funktionierende Zuchtgruppe von 2/2 Tieren (ohne Nachwuchs), die Brunnenwasserfraktion hat jeweils noch ein Tier und die Gruppe mit Wasseraufbereiter …

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Woche 11

Die szechuanensis-Kinder aus dem ersten Gelege sind jetzt 46 Tage alt. Sie wachsen inzwischen sehr, sehr langsam, sind kaum größer als die aus dem 2. Gelege. Aber ihre Körperform hat sich sehr verändert und sie färben sich richtig aus. Leider sind sie gerade sehr scheu, wie das oft der Fall ist, wenn pelagische Larven zum Bodenleben übergehen. Da fällt das Fotografieren etwas schwer. Bewerte das Projekt Vollständigkeit Information Projektaufbau Projekterfolg

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Woche 9

Das Gelege Nr. 3 ist seit dem 01.08.2016 in der Mache 🙂 In Anbetracht dessen, dass ich das letzte zu früh entnommen und zum Schlupf gebracht habe, wollte ich diesmal vorsichtiger sein. Wenn man die Schale mit den weit entwickelten Eiern entnimmt und mit etwas Wasser einfach stehen lässt, schlüpfen die Jungtiere in kürzester Zeit. Das Problem ist, dass sie, wenn sie 2 oder 3 Tage zu früh schlüpfen, einen so großen Dottersack haben, dass sie nicht schwimmen können und so viele der Larven von Bakterien aufgefressen werden. Deshalb habe ich diesmal das Schlupfbecken vorbereitet und die Schale erst ganz …

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Woche 8

Am 15.07.2016 ist das 2. Gelege geschlüpft. Leider habe ich dieses zu früh entnommen, so daß die Larven nicht alle überlebt haben. Von 141 Eiern schwimmen jetzt ca. 40 Larven herum. Die entwickeln sich aber ebenfalls prächtig. Das Jungvolk aus dem ersten Gelege wächst und gedeiht so vor sich hin. Vertilgt bereits kleine schwarze und weiße Mückenlarven und Tubifex, abwohl sie gerade mal 10 mm groß sind. Aber was das Fressen angeht, sind diese Zwerge sehr schmerzfrei. Was nicht passt, wird passend gemacht. Notfalls schiebt man halt an der Aquarienwand nach 🙂 Bewerte das Projekt Vollständigkeit Information Projektaufbau Projekterfolg

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7. Woche

Die Zwerge sind jetzt 11 Tage alt. Sie sind immer noch im Freiwasser unterwegs, fressen seit 3 Tagen schon Cyclops und heute zum ersten Mal kleine, schwarze Mückenlarven. Das gute Lebendfutter lässt sie sich mir Riesenschritten entwickeln, denn die ersten gehen schon zu Boden. Eine solche Entwicklungsgeschwindigkeit bei pelagischen Larven kenne ich sonst nur bei den Brachygobius, welche ebenfalls mit 16 Tagen zu Boden gehen. Die kleinen Szechuanensis bekommen schon Farbe! Erstaunlich finde ich den recht großen, schwarzen Fleck an der Schwanzwurzel, den die Zwerge seit dem 3. Tag haben, der aber den Eltern fehlt. Die Flossen haben sich ebenfalls …

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Woche 7

Ja… äääähm…. ich weiss gar nicht, wie ich es sagen soll: Das zweite Gelege ist da. Seit gestern. 141 Eier! Erstaunlicherweise haben die schon wieder Augen, nach 24 Stunden. Die Entwicklung unterscheidet sich sehr stark von denen der Rhinogobius. Auch die Jungtiere versetzen mich in höchstes Erstaunen, denn sie fressen bereits Frostfutter! Sowas habe ich bisher bei keinem Grundel-Jungtier erlebt! Die Bande wäre jetzt zwar auch schon durchaus in der Lage, auf dem Boden zu leben und die Schwimmbewegungen werden deutlich angestrengter, aber sie fühlen sich noch zu unsicher, auch unten zu bleiben und schwimmen lieber noch herum. Die Farbe …

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5. Woche

Die LArven entwickeln sich hervorragend. Die haben die Ruhe weg. Die paddeln in dem Becken herum, als ob es sowas wie Fressfeinde gar nicht gäbe. Höchst erstaunlich. Inzwischen schlagen sie sich die Wänste mit Artemia-Nauplien voll. Ich bin gespannt, wie schnell sie sich entwickeln. Bewerte das Projekt Vollständigkeit Information Projektaufbau Projekterfolg

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5. Woche

Heute habe ich nochmals unter die Brutschale geschaut und beschlossen, die lieber rauszunehmen, bevor die Jungtiere im Elternbecken schlüpfen. Diese Tonuntersetzer sind sehr praktisch. Man dreht sie einfach um und kann sie mit Wasser stehen lassen, bis das Schlupfbecken vorbereitet ist. Was ich dann auch getan habe….….und als ich wieder zur Schale ging, waren schon alle 71 Jungtiere geschlüpft. Es stellte sich heraus, als ich sie ins Becken tat, dass sie offenbar pelagisch sind (also schwimmende Larven im Gegensatz zu benthopelagisch = bodengebunden). Glücklicherweise sind sie aber so groß, dass sie gleich Artemia fressen können. Der Dottersack ist doch noch …

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5. Woche

Irgendwie hab ich jetzt verpasst, dass die gebalzt und abgelaicht haben 🙂 Es gab zwar immer so kleine Ansätze von “ich bin der Größte”, aber mehr hat mir die Bande nicht gezeigt. Offenbar haben die aber nach dem letzten Wasserwechsel (vor 5 Tagen) dann doch mal etwas getan, ohne mir was zu zeigen (Frechheit!). Jedenfalls sitzt mein Dicki (der Dominante, wie es zu erwarten war) unter einem Gelege, welches mindestens 4 Tage alt sein muss, weil die Embryonen schon Augen haben. Erfreulicherweise sind die Eier nicht so klein, wie ich befürchtet hatte, aber auch nicht so groß, wie es bei …

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3. Woche

Die Tiere sind jetzt seit einiger Zeit bei mir und haben sich hervorragend entwickelt. Nachdem ich eine Wurmkur (gegen Nematoden) durchgeführt habe, haben sie gut zugenommen.2 Dinge sind mir aufgefallen: es handelt sich NICHT um Rhinogobius, auch wenn sie als solche beschrieben wurden.Der Name Rhino-Gobius leitet sich von dem roten Dreieck auf der Schnauze ab, der allen Mitglieder der Rhinogobius-Gruppe eigen ist. Die R. szechuanensis besitzen dieses Dreieck nicht. Dennoch denke ich, daß wir bei diesen Grundeln mit sehr kleinem Laich zu rechnen haben, ungefähr in der Größe wie bei den Rhinogobius leavelli (also 2,5 mm Larven). Ich hoffe, dass …

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