Autor: Redaktion

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Gutaussehend und nützlich: Muscheln als Hingucker im Aquarium

Sie sind in den letzten Jahren immer präsenter geworden – zu Recht, wie viele Aquarienfans finden: Muscheln sind wegen ihrer schönen Optik nicht nur echte Eyecatcher, sondern zudem nützliche Aquarienbewohner, die kontinuierlich das Wasser filtern. Für alle, die sich für die Weichtiere mit der harten Schale interessieren, erklärt Experte Florian Grabsch vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) die wichtigsten Grundlagen. Wertvolle Aquarienbewohner „Wer auf der Suche nach optisch attraktiven Bewohnern für sein Aquarium ist, sollte sich auf jeden Fall mit Muscheln beschäftigen“, so der Experte. Die Weichtiere sehen nämlich nicht nur gut aus. Sie filtern auch kleinste Mikroorganismen, Algen und Futter aus dem Wasser und unterstützen so das Biosystem des Aquariums. Mittlerweile gibt es verschiedene Arten in den schönsten Farben im Zoofachhandel zu kaufen. „Eine geeignete Süßwasser-Muschelart für das Aquarium ist beispielsweise die Körbchenmuschel der Gattung Corbiculidae“, so der Experte. Fütterung Alle Muscheln sind sogenannte Filtrierer und atmen über Kiemen. Filtrierer, also Tiere, die ihre Nahrung aus dem Wasser herausfiltern, entfernen außerdem verschiedene Schwebstoffe aus dem Aquarium und ernähren sich davon. Deshalb brauchen Muscheln Mikrolebewesen als Futter,

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Aquarium

VAZ Ausgabe 1 / 2019 – kostenloses Magazin zum Download

Aquarienfische sind Wildtiere – auch die meisten Zuchtformen. Die Krankheiten bei den Zierfischen können oft schlecht erkannt bzw. behandelt werden. Daher ist die beste Strategie gegen Krankheiten die Verhütung derselben. Dazu zählen geringer Besatz, eine Stressminimierung und eine gute Wasserqualität. Auch sollte man stets Ausschau nach einem allfälligen Parasitenbefall halten. Auf Seite 13 der vorherigen Ausgabe ist von der Idee der artspezifischen Haltung zu lesen, mit dem Gedanken den Zierfischen in den Aquarien eine bessere Existenz zu bieten. Diese Gedanken sind ausbaufähig: Vor über 25 Jahren gab es bereits eine kontroverse Diskussion in der Fachpresse, ob artgemässe oder artgerechte Zierfischpflege die richtige Vorgehensweise sein sollte, um Zierfische optimal zu halten. Noch vor über zehn Jahren wurde die Diskussion in den Internetforen weitergeführt. Eine häufige Aussage war es, dass es auch artgerecht wäre, wenn für alle Arten und Grössen von Fischen natürliche Feinde im Aquarium vorhanden wären. So gesehen könnte man den Fischen noch so gute und der Natur nachempfundene Lebensräume in noch so grossen Aquarien bieten, es ergäben sich dabei immer Probleme. Mehr dazu ist wiederum auf Seite 13 nachzulesen.

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Das große Krabbeln: Flusskrebse für Süßwasseraquarien

Sie fuchteln lebhaft mit den Scheren, während sie das Aquarium nach Futter absuchen. Zwischendurch schieben sie sich kleine Brocken ins Maul, erkunden dabei mit ihren Fühlern und ihren Stielaugen weiter die Umgebung. Krabben und Flusskrebse haben einen hohen Unterhaltungswert. Insbesondere jene Arten, die sich auch in einfachen Süßwasseraquarien problemlos pflegen lassen, tauchen daher immer öfter im Fachhandel auf. Wie man sie am besten hält, weiß Harro Hieronimus, Redakteur der Zeitschrift „Aquaristik“ und Autor mehrerer Fachbücher. Zwergflusskrebse für den Einstieg Insbesondere Einsteigern in die Welt der Krustentiere rät Hieronimus zum Kauf von Flusskrebsen, nicht von Krabben. Zwar gibt es auch einige Krabben, die ausschließlich unter Wasser leben und sich entsprechend in Aquarien ohne Landteil halten lassen. Doch leben diese Tiere meist versteckt. Das sieht bei vielen Flusskrebsen anders aus. So schwärmt Hieronimus: „Die tagaktiven Zwergflusskrebse werden kaum vier Zentimeter lang und eignen sich sogar für kleine Aquarien bestens.“Besonders beliebt ist der paarweise oder in kleinen Gruppen zu pflegende orangefarbene CPO (Cambarellus patzcuarensis „Orange“). Doch auch größere Süßwasserkrebse tauchen immer wieder im Handel auf, darunter solche aus den Gattungen „Cambarus“, „Procambarus“ und

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VAZ Ausgabe 4 / 2018 – kostenloses Magazin zum Download

Der Tierschutz hat für allerlei her zu halten. So wird in der Praxis die artgemässe Pflege von Zierfischen doch tatsächlich als Tierschutzmassnahme angepriesen. Das ist etwa so, als wenn man den regulären Autoservice dem Kunden als Umweltschutzmassnahme verkaufen möchte. Eine Tierschutzmassnahme könnte sein, wenn man zu Gunsten des Tieres etwas für sein unmittelbares Wohlbefinden tut. Dabei könnte man zum Beispiel eine selbst auferlegte Beschränkung umsetzen und sich anstatt eines Gesellschaftsaquariums ein Biotop- oder Artaquarium einrichten. Die gängige Bezeichnung des Tierwohls bezieht sich auf Farmtiere, die beispielsweise in der Massentierzucht, eine finanzierbare Lebensverbesserung zugesprochen bekommen. Bei der Aquaristik von den Gesellschaftsaquarien abzulassen, wäre demzufolge mehr, als das was allgemein unter dem Begriff des Tierwohls verstanden wird. Einige Gedanken dazu sind im aktuellen Heft zu finden. Das Magazin kannst du direkt hier herunterladen: Zum Download Ältere Ausgaben findest du hier zum Download: http://www.vaz.ch/themenheft-aquarium/index.html Inhaltsverzeichnis Schweizer AQUARISTIK 4/2018 Editorial 2 Zierfisch Aktuell 3 Tierschutz-News 4 Aus Forschung und Lehre 5 fischwissen.ch 6 Aquarium live 7 Fischwelten 10 Tierwohl in der Aquaristik 12 Verein Aquarium Zürich 14 Aquarienvereine und -verbände 15 Impressum 16

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Aquarium

Synchronschwimmer für das Wohnzimmer: Schwarmfische beleben das Aquarium

Blitzartig wechseln alle zugleich die Richtung. Wie die Stare am Himmel rücken sie dabei noch ein wenig enger zusammen, ohne einander aber zu berühren. Schwarmfische sind ein faszinierender Anblick, nicht nur in der freien Wildbahn, sondern auch im heimischen Aquarium. An hübschen Arten, die auch Einsteiger in die Aquaristik gut pflegen können, mangelt es nicht, wie Dr. Lutz Fischer, Leiter der Aquaristik und Terraristik des Klimahauses Bremerhaven, berichtet. Für welche Schwarmfische sich die Halter letztlich auch entscheiden: Sie sollten das Aquarium großzügig bepflanzen. „Wie die meisten Fische, so halten sich gerade kleine Schwarmfische natürlicherweise in Ufernähe auf. Dort suchen sie die Nähe zu Gräsern und Schilf, um sich vor ihren Fressfeinden verstecken zu können“, erklärt Fischer die Verbundenheit der Tiere zu Wasserpflanzen. Robuste Barben und synchronschwimmende Salmler Die meisten Schwarmfische, die sich für die Haltung im Aquarium eignen, gehören zur Familie der Barben oder zu jener der Salmler. „Die Barben sind meist etwas robuster. Dafür zeigen Salmler noch deutlicher charakteristisches Schwarmverhalten“, sagt Fischer. In erster Linie äußert sich dieses Schwarmverhalten im gleichzeitigen Ausrichten und Zusammenrotten der Tiere. Als Klassiker unter

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Aquarium

Emsige Putzhilfen: Schnecken im Aquarium

Die meisten Arten sind leicht zu pflegen und vermehren sich bereitwillig, einige sehen obendrein toll aus. Dennoch scheiden sich an Schnecken im Aquarium die Geister. Schätzen viele Aquarianer die Weichtiere als attraktive Pfleglinge, sehen andere in ihnen vor allem Plagegeister. Daniel Konn-Vetterlein, Vorstand der Internationalen Gemeinschaft Barben Salmler Schmerlen Welse (IG BSSW e.V.), weiß, unter welchen Umständen Schnecken ihren Haltern am meisten Freude bereiten. Ungeladene Gäste erweisen sich als vorzügliche Reinigungskräfte Dazu muss man vorab wissen, dass nahezu jeder, der ein Aquarium pflegt, Schnecken hält – ob freiwillig oder unfreiwillig. „Auch ohne sie aktiv einzusetzen, hat man über kurz oder lang meist Blasenschnecken und Turmdeckelschnecken im Aquarium. Man schleppt sie sich häufig mit den Wasserpflanzen ein“, erklärt Konn-Vetterlein. Da diese Schnecken weder den Fischlaich noch die Wasserpflanzen fressen, sieht der Experte in den Tieren zunächst einmal eine Bereicherung nahezu jedes Aquariums, zumal es sich bei den Weichtieren um vorzügliche Futterreste-Verwerter handelt. So bleiben unangenehme Fäulnisherde im Substrat aus und das Wurzelwerk der Pflanzen kann ungehindert wachsen. „Bekommen Blasen- und Turmdeckelschnecken aber zu viel Nahrung, neigen sie zu extremen Vermehrungsraten“, fügt

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Aquarium

Trend: Kaltwasseraquarien sind wieder im Kommen

Nichts gegen Neons und Buntbarsche oder gegen Clownfische und Putzergarnelen. Doch auch in unseren Breiten leben attraktive Fische und wirbellose Tiere, die sich gut für die Haltung im Aquarium eignen. Noch dazu lassen sich diese Arten, anders als ihre exotischen Verwandten, in unbeheizten Aquarien pflegen. Auch deshalb sind Kaltwasseraquarien wieder im Kommen. Maike Wilstermann-Hildebrand, Vize-Präsidentin des Verbands Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e. V. (VDA), weiß, worauf man bei der Einrichtung eines solchen Aquariums achten sollte. Kühle Räume für gesunde Fische Besonders wichtig ist die Wahl des Standorts. Das Aquarium sollte in einem kühlen Raum stehen, zum Beispiel im Treppenhaus, da die meisten Kaltwasserfische nur kurzzeitig Wassertemperaturen jenseits der 25 Grad Celsius vertragen. Andernfalls ist ein Kühlsystem erforderlich, beispielsweise in Gestalt eines Durchlaufkühlers. „Im Sommer sollten die Wassertemperaturen etwas höher sein als im Winter, weil das den natürlichen Gegebenheiten in unseren Breiten entspricht und einige Tierarten ihren Stoffwechsel in den Wintermonaten herunterfahren“, erläutert Wilstermann-Hildebrand einen weiteren Unterschied zum Aquarium mit Bewohnern aus den Tropen. Auf die Fischwahl kommt es an Die populären Goldfische erreichen zwischen 20 und 30 Zentimeter

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Aquaristik – ein Hobby für drinnen und draußen

Die Aquaristik ist ein vielseitiges Hobby für jedermann. Nach einem stressigen Tag können Aquarianer in eine andere Welt eintauchen und den Bewohnern der Unterwasserwelt bei ihren Runden zuschauen. Die entspannende Wirkung von Fischen entfaltet sich dabei sowohl vor dem Aquarium im heimischen Wohnzimmer als auch am Teich im eigenen Garten. Sowohl beim Aquarium als auch beim Gartenteich ist die Wahl des Standortes wichtig. Beides sollte nicht zu viel Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Während das Zimmerbecken für Fische nicht in Türnähe oder neben den Lautsprechern der Musikanlage stehen sollte, muss beim Gartenteich auf Bäume und Sträucher geachtet werden. Stehen viele Gewächse um den Teich, fällt Laub ins Wasser und begünstigt – wenn es nicht aufgefangen oder abgefischt wird – die Algenbildung. Auch über die Größe und die Bepflanzung im Becken muss nachgedacht werden. Je größer das Becken, desto stabiler sind die Wasserwerte – unabhängig davon, ob sich das Becken im Freien oder im Haus befindet. Der Gartenteich muss zudem tief genug sein – mindestens 1 bis 1,5 Meter an einer nicht zu kleinen Stelle, damit er im Winter nicht durchfriert und die

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Modernste Technik geht auf Tauchkurs

Kaum ein anderes Hobby verbindet Tierliebe und technisches Interesse derzeit so gut wie die Aquaristik. Denn wie in vielen anderen Bereichen des Lebens hält auch hier die Digitalisierung Einzug. Für Liebhaber heimischer Unterwasserwelten bietet das ganz besondere Möglichkeiten bei der Gestaltung und Pflege des Aquariums. Modernste Technik gibt ihnen nicht nur spannende Spielereien an die Hand – die smarten Lösungen der Spezialisten vereinfachen das Hobby und machen es sicherer. So lassen sich Helligkeitsverlauf und Lichtstimmung im Aquarium steuern und programmieren. Schließlich hängt vom Licht viel ab: Tiere und Pflanzen reagieren positiv auf den natürlichen Verlauf von Helligkeit und Lichtfarben. LED-Beleuchtung ist dabei aus Aquarien kaum noch wegzudenken. Sie spart nicht nur Strom, sondern sorgt auch für ein wärmeres und abwechslungsreicheres Ambiente. Aquarianer können mit LED-Lampen die Lichtverhältnisse aus der Heimat der Aquarienbewohner oder Sonnenauf- und Sonnenuntergänge nachstellen. Selbst ein vollautomatischer und auf die Bedürfnisse der Fische und Pflanzen abgestimmter Tag-Nacht-Wechsel ist möglich. Mit dem richtigen Zubehör können sogar individuelle Beleuchtungsszenarien inklusive Mondlicht und Wolken erschaffen werden. Einsteiger profitieren von den vielfach vorinstallierten Lichtszenarien. Digitale Lösungen für die heimische Unterwasserwelt Wer

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Aquascaping – Faszinierende Unterwassergärten für zu Hause

Ein Aquarium in den eigenen vier Wänden ist immer ein Hingucker. Die mit ausgeklügelten Lichtsystemen beleuchteten Unterwasserwelten, in denen farbenfrohe Fische gemächlich ihre Runden drehen, ziehen den Betrachter magisch an. Zum absoluten Highlight mit und ohne Fischbesatz wird ein Aquarium aber erst durch Aquascaping. Der Begriff Aquascaping wird abgeleitet vom englischen Landscaping, zu Deutsch Landschaftsbau. Aquascaper betreiben nämlich eine besondere Form des Landschaftsbaus – und zwar Landschaftsbau im Aquarium. Mit Pflanzen, Steinen und Gehölzen entstehen dabei in mühevoller Kleinarbeit Miniaturlandschaften unter Wasser, die echten Landschaften über Wasser nachempfunden sind. In kleinen oder größeren Becken tun sich dem Blick des Betrachters dann abgrundtiefe Schluchten auf, erheben sich majestätische Gebirgszüge oder erstrecken sich liebliche Flusslandschaften. Beim Aquascaping gilt: so vielfältig die Vorlage, so kreativ das Kunstwerk. Und Mutter Natur hat für Aquascaper einiges an Inspiration zu bieten. Ob tosende Wasserfälle, dunkle Wälder oder sanfte Wiesen – mit der richtigen Ausrüstung, etwas Geschick und Übung lässt sich auf kleinstem Raum ein wahres Unterwasserparadies erschaffen. Ziel des Aquascaping ist es dabei nicht, den natürlichen Lebensraum der Aquarienbewohner zu imitieren. Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass

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Wir haben Ende 2018 dieses neue Format gestartet und werden in Zukunft auf diesem Kanal alles abdecken, was dich als Aquarianer unterstützt und dir hilft, dein Aquarium besser und gesünder zu betreiben.

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