Autor: Redaktion

Redaktion
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Aquarium

CITES-Beschlüsse treten im EU-Recht in Kraft

Die erwartete Änderungsverordnung zur EU-Artenschutzverordnung, mit der die Beschlüsse der letzten CITES-Vertragsstaatenkonferenz im EU-Recht umgesetzt werden, ist gestern im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Unter anderem wurden der Graupapagei (Psittacus erithacus) und der Himmelblaue Zwergtaggecko (Lygodactylus williamsi) in den Anhang A übernommen. Exemplare von Arten, die in den Anhängen A oder B der EU-Verordnung aufgeführt sind, dürfen nur nach vorheriger Erteilung einer Einfuhrgenehmigung durch die zuständige Vollzugsbehörde importiert werden. Je nach Anhangszugehörigkeit ist die Erteilung der Genehmigung an unterschiedliche Kriterien geknüpft. Auch Nachzuchten von Tieren in Anhang A dürfen grundsätzlich nur vermarktet werden, wenn die zuständige Behörde diese Vermarktung ausdrücklich durch Erteilung einer Ausnahme vom Vermarktungsverbot erlaubt hat. Aufgrund der Änderungsverordnung wird sich der bürokratische Aufwand für Züchter erhöhen. Um die Arten als Heimtiere zu erhalten, sollte die Branche die Nachzucht jedoch weiter fördern. Ginge die Zahl der Zuchttiere zurück, könnte es zu Inzuchtdepressionen kommen. Der ZZF wird an die zuständigen Behörden appellieren, den bürokratischen Aufwand so weit wie rechtlich möglich zu vereinfachen und die Gebühren auf das unumgängliche Minimum zu beschränken. Weiterführende Links: EU-Verordnung & BfN-Regelungen Quelle: ZZA-Online

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Supreme Heimtiermesse Hannover vom 3. bis 5. Februar 2017

+ Rundum Programm für die ganze Familie + Shoppingangebot zu Messe-Preisen + Drei internationale Wettbewerbe in der Aqua- und Terraristik München, November 2016. Vom 3. bis 5. Februar 2017 ist es endlich wieder soweit: täglich von 10 bis 18 Uhr dreht sich auf der beliebten Supreme Heimtiermesse Hannover alles rund um das Thema Haustier. Auf dem Messegelände Hannover – im Rahmen der abf – dürfen sich die Besucher auf 9.000 m² auf ein einzigartiges Einkaufs-, Informations- und Unterhaltungsprogramm mit Highlights für die ganze Familie freuen. Das Portfolio der Aussteller reicht von Futtermittelherstellern für Hund und Katze, Spielzeug und Mode für den geliebten Vierbeiner, Informationsangebote für Nager, Hunde und Katzen, Vereine bis hin zur Aquaristik und Terraristik. Schnäppchen-Jäger kommen hier voll auf Ihre Kosten. Für die Kinder gibt es ein extra Programm, u.a. mit Kinderschminken und einigen extra Überraschungen. Neben informativen Vorträgen und Seminaren im Bereich Aquaristik erwartet die Tierfreunde zusätzlich ein interessantes Rahmenprogramm mit gleich drei internationalen Wettbewerben: das “9. Internationale Garnelenchampionat”, die “Terrascaping WM” und das “Aquascaping”. Besucher haben in Hannover die Möglichkeit in die faszinierende Welt der Aquaristik und Terraristik einzutauchen. Beim “9. Internationale Garnelenchampionat”, ausgerichtet vom Dähne-Verlag in Zusammenarbeit mit dem “Arbeitskreis für Wirbellose in Binnengewässern e.V. (AKWB)”, stellen

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Aquarium

Musik im Aquarienzimmer: Mit etwas Abstand kein Problem

Viele Aquarienfische wie Karpfenfische, Salmler und Welse haben ein sehr gutes Gehör, und einige Fischarten kommunizieren über Geräusche miteinander. Sie sind deshalb auch durchaus empfindlich für Geräusche. „Dennoch müssen Musikfans und Feierfreudige nicht auf laute Musik verzichten“, sagt Florian Grabsch, Vizepräsident im Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V. (VDA). Fische hören über flüssigkeitsgefüllte Blasen im Körper. Diese sind dem menschlichen Innenohr in der Funktion ähnlich. Bei vielen Zierfischarten, die im Aquarium gehalten werden, sind diese Blasen auch noch über Knochen mit der luftgefüllten Schwimmblase verbunden. „Zudem haben Fische an ihren Körperseiten Sinneszellen, die bereits leichte Schwingungen aufnehmen – das sogenannte Seitenlinienorgan. Dies ist aber kein Hören im eigentlichen Sinne“, erklärt Grabsch. Damit die Musik die Aquarienbewohner nicht stört: Musikboxen, insbesondere Bassboxen, niemals auf denselben Schrank stellen, auf dem das Aquarium steht. „Die Box kann Schallwellen übertragen, die die Fische zum einen hören und zum anderen mit ihrem Seitenlinienorgan wahrnehmen“, betont Grabsch. Schon wenig Abstand vom Aquarium reicht, um viel zu bewirken. Ein Soundcheck vor der Party schafft Klarheit: Reagieren die Fische nicht ungewohnt auf die laute Musik, kann

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DATZ 12/2016 ab sofort im Handel

Die neue Ausgabe 12/2016 der Datz ist erschienen. Wir gewähren dir einen kurzen Einblick ins Heft: „Designer-Fische“ Selektionszucht bei L-Welsen: Mittlerweile haben kreative Zeitgenossen auch bei den Loricariiden diverse Zuchtformen geschaffen. Neue L-Nummern aus Brasilien Aus der Harnischwels-Gattung Peckoltia gibt es Neues zu vermelden. Wir präsentieren wissenschaftliche und aquaristische Novitäten aus verschiedenen amazonischen Flusssystemen. Weiß, gelb, gold – Harnischwelse auf Abwegen Oft verbergen sich hinter andersartig gezeichneten oder gefärbten Exemplaren spannende Einzeltiere, die man einmal zu Gesicht bekommt – und dann nie wieder. L-Nummern: 500 voll! Wir stellen zwei noch namenlose Hypancistrus-Arten aus nördlichen Amazonas-Zuflüssen vor. Vogelfische In der über 600 Arten umfassenden Familie Labridae sind die beiden Schnabellippfische der Gattung Gomphosus dank ihrer markanten Kopfform unverwechselbar. Ebenfalls hervorstechend ist ihre Lebensweise. Zwergbuntbarsche mit Durchsetzungsvermögen Im ersten Teil des Artikels wurden bereits zwei kleine Pseudotropheus-Arten vorgestellt. Damit ist das Zwergcichliden- Potenzial der Gattung aber nicht erschöpft. Killifisch-Juwel aus Tansania Ein Beitrag zur Geschichte von Nothobranchius eggersi, einem Juwel unter den ostafrikanischen Prachtgrundkärpflingen Schachbrettbuntbarsche in der Natur Es ist und bleibt ein faszinierendes Erlebnis, „seine“ Aquarienfische im Habitat zu beobachten. Blickfang:

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Poecilia mexicana ampeche Männchen bei der Balz - Foto: Dipl. Biol. Frank Schäfer
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Studie: Fischmänner führen attraktive Konkurrenten hinters Licht

Was macht man(n), wenn man es auf eine gut aussehende Dame abgesehen hat, aber nicht möchte, dass die Konkurrenz auf sie aufmerksam wird? Richtig, man legt eine falsche Fährte und lenkt die Herren von der wahren Traumfrau ab – zumindest machen das Mexiko-Kärpflinge so. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forscherteams um Biologe Dr. David Bierbach vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. „Die Fische fürchten, ihr bevorzugtes Weibchen könnte ihnen weggeschnappt werden“, erklärt der Studienleiter das Verhalten der Fisch-Herren. Ein interessantes Schauspiel – nicht nur für Zierfischfans. Für ihre Studie beobachteten die Forscher um Dr. Bierbach eine Woche lang das Balzverhalten von Mexiko-Kärpflingsmännchen: Macht sich ein Männchen auf die Suche nach einer Partnerin und wird dabei von einem attraktiven Konkurrenten beobachtet, zeigt er betontes Desinteresse an seiner eigentlichen Auserwählten, schwimmt zu einem anderen Weibchen und umgarnt dieses. Ist die falsche Fährte gelegt und der beobachtende Rivale schluckt den Köder, schwimmt der Fisch zu seiner wahren Angebeteten. „So versucht er, die Konkurrenten von seiner ersten Wahl wegzulocken“, erklärt der Wissenschaftler. Als attraktive und ernst zu nehmende Rivalen betrachtet ein Mexiko-Kärpfling

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Tierisch was los: Messe Karlsruhe zum fünften Mal Treffpunkt für Tierfreunde

In etwas mehr als zwei Wochen ist es soweit: Die TIERisch gut öffnet zum fünften Mal ihre Pforten. Von der Hundeleine über Katzenspielzeug bis hin zur Aquarienausstattung – die TIERisch gut deckt alles ab, was Haustierbesitzer und solche, die es werden wollen, interessiert. Mehr als 280 Aussteller präsentieren vom 12. bis 13. November 2016 Futter- und Pflegemittel, Dienstleistungen, Accessoires und Zubehör für Hund, Katze und Aquaristik. Knapp 40.000 Besucher und insgesamt 10.000 Hunde werden erwartet. Faszination Aquaristik bietet Programm für die ganze Familie In die Welt der Aquaristik abtauchen können sowohl Groß als auch Klein in der dm-arena. Neben einer großen Fischbörse, bei der die Besucher sich nach neuen Aquarienbewohnern umsehen können, gibt es spannende Sonderschauen, bei denen die Besucher Tipps und Informationen rund um die Unterwasserwelt bekommen. Neu ist in diesem Jahr die Sonderschau „Aquaristik im Wandel der Zeit“. Sie zeigt, wie Aquarien und deren Technik sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt haben und wie unkompliziert die Aquaristik heute ist. Bei der Sonderschau „Aquaristisches Wohnen“ beraten Experten, wie ein Aquarium ins eigene Zuhause oder Büro integriert werden kann, mit

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my-fish_neues_Zuchtprogramm_2
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Neues Zuchtprogramm ist online – Dokumentation und Anleitung zur Zucht

Seltene Fischarten nachzüchten, die Ergebnisse dokumentieren und mit anderen Aquarianern diskutieren – das geht mit dem Zuchtprogramm von uns. Auf unserem interaktiven Aquaristikportal des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) teilen ambitionierte Aquarianer in einer Art Tagebuch ihre Zuchterfolge und Erfahrungen mit anderen. Nun wurde das Programm komplett überarbeitet, die Anwendung erleichtert und ergänzt. Übersichtlicher, schneller und einfacher: Die Ansicht und die Pflege der über 100 aktiven Projekte machen nicht nur mehr Freude, das Zuchtprogramm bringt auch neue Funktionen mit: Neben Fotos können im Zuchtprogramm nun auch Videos hochgeladen werden, die die Berichte und Erfolge noch besser veranschaulichen. Durch zusätzliche Ranglisten der am besten bewerteten Zuchtprojekte können sich die Züchter in der Community behaupten. Dank der neuen Ansicht können Leser die Fortschritte noch einfacher verfolgen und Fragen an die Projektteilnehmer stellen. Erster Zuchterfolg zu seltener Grundel-Art In der neu angelaufenen Zuchtaktion zu der seltenen Grundel-Art Rhinogobius szechuanensis wird das neue Programm bereits fleißig genutzt. In nur wenigen Wochen ist es einer Aquarianerin gelungen, Jungtiere nachzuzüchten. Auf my-fish berichtet sie von 71 kleinen Grundeln, die sie nun pflegt und deren Entwicklung sie regelmäßig auf my-fish

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Aquarium

Expedition nach Venezuela: Orinoco Delta und Canaima Teil 1/3

Wir begleiteten für dich das internationale Forscherteam, bestehend aus 50 Teilnehmern und Teilnehmerinnen, auf der JBL Expedition 2016 in Venezuela. Mitten im Dschungel Venezuelas besuchte das Team einen Standort im Orinoco Delta und den Nationalpark Canaima. Zahlreiche Einblicke und Hintergrundinformationen warten auf dich. In der dreiteiligen Beitragsserie werden wir dir bebilderte Einblicke und kurze Zusammenfassungen der einzelnen Tage liefern. Ziel der Expedition war es, Erkenntnisse und Fakten über das Land, die Menschen und die Natur zu gewinnen, die das Wissen für unsere Hobbys Aquaristik und Terraristik beeinflussen und die Produktentwicklung in Zukunft prägen werden. Es war die 12. Expedition, die JBL seit 2001 angeboten hat. Sie stellen einen wichtigen Teil der aktiven Forschung des Unternehmens dar. Mehr Bilder Tag 1 – 24 Stunden Anreise 04:30 Uhr – Abfahrt!  Von Frankfurt flogen wir über Madrid nach Caracas. Von dort ging es mit Kleinbussen und einem Pick-up weiter. Angekommen in einem kleinen Hafen, warteten vier Boote auf uns, mit denen wir 50 Minuten auf dem Wasser durch den stockdunklen Dschungel zum Camp gefahren wurden. Bereits auf der Fahrt sahen wir viele Feuerkäfer und Glühwürmchen, leuchtende Augen der

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Foto: BGL. - Pfeilkraut bereichert die Flachwasserzone mit schönem Blattschmuck. Die hellen Blüten sind sehr zierlich.
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Wasser-, Sumpf- und Feuchtzone – Die richtigen Pflanzen für den Gartenteich

Ein Teich bringt Leben und Abwechslung in den Garten. Der Blick auf das glitzernde Wasser lädt zum Entspannen ein und bietet die Möglichkeit, dem turbulenten Alltag zu entfliehen. Besonders eindrucksvoll sind Gartenteiche dann, wenn auch die Bepflanzung und Ufergestaltung gut durchdacht und mit der Gesamtfläche abgestimmt wurde. Welche Pflanzen sich für welche Teichzonen und Wassertiefen eignen und worauf man beim Einsetzen achten sollte, weiß der Landschaftsgärtner. Bei der Neuanlage eines Gartenteiches beginnt er mit der Bepflanzung in der Mitte und arbeitet sich dann schrittweise zu den Rändern vor. Dort, wo das Wasser am tiefsten ist Zu den auffälligsten Gewächsen in einem Teich gehören die Seerosen (Nymphaea). Ihre eleganten Blüten sind nachts geschlossen und öffnen sich zwischen den Schwimmblättern erst im Sonnenlicht. Die Palette der Blütenfarben reicht von Weiß über Gelb und Rosa bis hin zu Karminrot. Die Blütezeit variiert je nach Sorte – zwischen Ende Mai und September zeigen die meisten ihre ganze Pracht. Die Wassertiefe des Gartenteichs spielt bei der Auswahl der Sorte eine wichtige Rolle. Die Mehrheit bevorzugt 50 bis 80 Zentimeter Abstand zwischen ihrer Basis und der

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Der Teufelskärpfling (Cyprinodon diabolis) - eines der seltensten Wirbeltiere der Erde © Olin Feurbacher/ U.S. Geological Survey
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Wüstenfisch verblüfft Forscher

Teufelskärpfling im Death Valley ist mobiler als gedacht Eigentlich müsste er längst ausgestorben sein: In einem Wasserloch mitten im amerikanischen Death Valley lebt die seltenste Fischart der Welt – der Teufelskärpfling. Wie und wann dieser Fisch in diese Wüste gelangte, haben US-Forscher nun aufgeklärt. Das überraschende Ergebnis: Der Fisch lebt erst seit maximal 800 Jahren in der Warmwasserquelle. Irgendwie hat er offenbar Mittel und Wege gefunden, die mehreren Kilometer heißer, trockener Wüste bis zu seinem isolierten Lebensraum zu durchqueren. Der Teufelskärpfling (Cyprinodon diabolis) ist ein echter Sonderling. Denn dieser Fisch lebt ausgerechnet in der heißesten und trockensten Wüste der Erde – dem Death Valley. Sein Refugium ist das Devil’s Hole, eine Warmwasserquelle, die nur über eine wenige Meter große Felsspalte zugänglich ist. Doch optimal ist das Leben auch dort nicht: Das Wasser ist mehr als 30 Grad warm und zudem fehlt es den nur 80 bis 150 Fischen im Winter, wenn kein Sonnenlicht mehr durch den Felsspalt fällt, an Algennahrung. “Dass eine Wirbeltierart bei so geringer Populationsgröße in einem so suboptimalen Habitat längere Zeit überlebt, widerspricht jeder Wahrscheinlichkeit”, erklären Christopher

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